Wo jeder studieren darf

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Die sogenannten „Community Colleges“ in den USA sind steuerfinanzierte Einrichtungen, die jedem die Möglichkeit bieten, zu studieren. Kathy Prellwitz lehrt in einer dieser Einrichtungen Englisch. In diesem Video beschreibt sie ihre Erfahrungen.

Sie vergleicht Community Colleges mit psychiatrischen Einrichtungen. Prellwitz hat eine ganze Reihe von drogenabhängigen Studenten, die ihr Studium vor Gericht als Entschuldigung gebrauchen, um nicht ins Gefängnis zu kommen. Dann gibt es den Vietnamveteranen, der sich vor der Klasse entblößt. Einen Studenten, der Stimmen hört und glaubt, dass der neue Freund seiner Ex der Teufel ist. Dieser Student würde gerne missbrauchte Frauen therapieren und studiert Psychologie. Dann wäre da noch der Student, der überzeugt war, dass es in Afrika sprechende Affen gibt. Und dessen Weltbild zusammenbrach, als Prellwitz ihm erklärte, dass es durchaus keine sprechenden Affen in Afrika gibt.

So viel zu der Idee, dass jeder ein Recht habe, zu studieren.

Wir kommen eure Kinder holen

Meine Reportage über die Humanistische Grundschule in Fürth, Schule ohne Gott, gibts nun gratis zu lesen:

http://www.diesseits.de/schule-ohne-gott

Die Versuchung war groß, diesen Blogeintrag „Wir kommen eure Kinder holen“ zu nennen, weil sich Erz-Gläubige ja fürchten, ihre Kinder an den Gott der Gottlosen zu verlieren. Außerdem gibt es diesen jesuitischen Spruch, „Gib mir das Kind und ich geb dir den Menschen“ oder so ähnlich. Aber dann habe ich mir gedacht, dass das ein falsches Signal senden könnte. Schließlich wollen wir ja niemanden in seinen paranoiden Wahnvorstellungen über missionierende Atheisten bestärken, denn wenn wir sagen, dass…

Oh, schon veröffentlicht! Na ja.

Schule ohne freien Willen

Andreas Müller liest Isch Geh Schulhof

Der Test zeigt: Egal, wie lange man ungläubig ein Buch anstarrt – der Inhalt bleibt gleich. (Foto: AM)

Philipp Möllers Isch Geh Schulhof ist zu einem deutschen Bestseller avanciert. Der einstige Hilfslehrer Philipp Möller beschreibt in dem Buch seinen Schulalltag an einer Berliner Problemschule. In die Erzählung sind analytische Elemente eingeworfen, die Interpretations- und Lösungsansätze für die Schulmisere bieten.

Während der Großteil des Buches eine unterhaltsame, flüssig zu lesende Geschichte darstellt, die einen Einblick in die muslimische Parallelwelt in Berliner Schulen gewährt – so ist der Analyseteil wenig überzeugend und steht in einem befremdlichen, oft widersprüchlichen Verhältnis zum übrigen Buch.

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