Die Paradoxa des Krieges

In meinem neuen Podcast werfe ich einen kritischen Blick auf die seltsame Kursankündigung von The Paradoxes of War der amerikanischen Princeton-Universität. Wo ich schon dabei bin, nörgle ich an den „Studies“-Fächern und an der Soziologie überhaupt herum. Und ich komme auf den Krieg zu sprechen, wozu er dient und wozu er nicht dient. Schließlich geht es um den alltäglichen Krieg an der Kasse vom Aldi.

Falls Ihr übrigens die Podcast-Player nicht sehen könnt, schlage ich vor, den Ad-Blocker für diese Website abzuschalten.

Familienwerte: Teil 3

(Ergänzung) Nun ist der dritte Teil der Webseite über Familienwerte fertig und somit das ganze Projekt:

http://www.feuerbringer-magazin.de/politik/familienwerte

Im dritten Teil geht es um Abtreibung, die objektivistische Haltung zu Familienwerten und Literaturtipps. Die beiden letzten Kapitel stammen von mir. Dank meiner genialen HTML-Fähigkeiten ist sogar ein funktionierendes Inhaltsverzeichnis am Anfang der Seite und hier angebracht:

Inhalt:

1. Einleitung

2. Die schockierenden Statistiken

3. Scheidung

4. Die sexuelle Revolution

5. Der Zusammenbruch der Familie und Kriminalität

6. Abtreibung

7. Objektivismus über Familienwerte

8. Literatur

So, damit sollte die Familie gerettet sein. Und dafür sind meine Nerven am Ende. Bitte die Webseite auf Facebook, Twitter, via Mail, etc. weiterempfehlen! Wie üblich der Hinweis darauf, dass ich mich über eine PayPal-Spende (siehe rechts im Feuerbringer-Magazin) freue. Wer unabhängige, objektive Informationen würdigt, kann sich überlegen, ob er mich für dieses und zukünftige Projekte unterstützen mag. Dafür bleibt dieses Magazin fast vollständig werbefrei (abgesehen von Büchertipps).

Der zweite Autor der Seite, Mark Humphrys, hat eine finanzielle Unterstützung nicht nötig, aber er freut sich sehr über Zuspruch! Schreibt ihm doch einmal „Thanks for your webpage on family values!“ oder dergleichen auf Twitter: https://twitter.com/markhumphrys

Ergänzung: Bezüglich der üblichen und wieder vernommenen Kritik, wenn irgendwer für irgendwas Statistiken gebraucht: Korrelation ist keine Kausalität. Ja, ich weiß. Aber was wollt ihr damit in diesem Fall sagen? Wollt ihr sagen, dass die Tatsache, dass Kinder, die ohne Vater aufwachsen, häufiger von der Schule fliegen, kriminell werden, persönliche Probleme entwickeln nichts mit der Tatsache zu tun hat, dass sie ohne Vater aufwachsen? Demnach müsste es eine weitere Eigenschaft geben, welche die Kinder, die ohne Vater aufwachsen, gemein haben und die kausal zu den genannten Problemen führt.

Aber welche Eigenschaft sollte das sein? Nun, ich könnte mir vorstellen, dass der Kühlschrank in Familien ohne Väter im Schnitt etwas kleiner ist als der Kühlschrank einer traditionellen Familie, wo der Vater regulär mit im Haus wohnt. Vielleicht führt also ein kleinerer Kühlschrank im Haushalt dazu, dass Kinder eher von der Schule fliegen und kriminell werden. Vielleicht spielt die Tatsache, dass sie außerdem ohne Vater aufwachsen, gar keine Rolle!

Wisst ihr, bei solchen Einwänden komme ich mir veralbert vor. Klar, wer es ganz genau wissen möchte, studiert am besten Statistik und überprüft jede einzelne Aussage und jede einzelne Variable. Das ist legitim und man kann es machen. Aber ernsthaft zu sagen, dass „ohne Vater aufwachsen“ nichts damit zu tun hat, dass den betroffenen Kindern im Vergleich zu Altersgenossen mit traditioneller Familie etwas fehlt und sie Probleme entwickeln – ich weiß da einfach nicht mehr weiter. Der Philosoph Leonard Peikoff meinte einmal, dass man mittels Logik aufzeigen kann, wenn eine Aussage zu Absurditäten führt und somit gilt die Aussage als falsch. Aber, so meinte er, wenn jemand mit einer Absurdität anfängt, wenn seine Behauptung selbst bereits eine Absurdität ist – dann sollte man sich nicht weiter mit ihm befassen.

Davon abgesehen verweise ich darauf, dass wir nicht nur mit Statistiken argumentieren, sondern dass wir zwei weitere Argumentationslinien verwenden:

1. Die kausale evolutionsbiologische Erklärung (Neigung zur Bevorzugung jener, die unsere Gene teilen)

2. Die Bücher von Theodore Dalrymple. Er war ein Gefängnisarzt in England und ist jetzt Journalist und Buchautor. Er beschreibt in seinen Büchern seine Erfahrung mit der britischen Unterschicht, mit vielen tausend Fällen, die er kennenlernte. Er beschreibt, welche Auswirkungen die Ideen der sexuellen Revolution auf das Leben der Menschen haben, die jene Ideen leben. Seine Beschreibung der tatsächlichen Zusammenhänge entspricht genau der Darstellung von Mark Humphrys und mir. Wer jetzt meint, das wären nur Anekdoten, den weise ich darauf hin, dass es immerhin verdammt viele Anekdoten sind und außerdem gibt es Statistiken, die dasselbe aufzeigen.

Familienwerte: Teil 2

Der zweite von drei Teilen unserer faktenreichen Webseite über Familienwerte ist fertig! Diesmal geht es um die sexuelle Revolution sowie um Familienzusammenbruch und Kriminalität. Wer sich die Zahlen dazu angesehen hat, versteht vielleicht, warum ich mein größtes Buch Der Westen. Ein Nachruf genannt habe…

Worum es geht:

Auf der neuen Webseite über Familienwerte im hiesigen Feuerbringer-Magazin verteidigen die beiden libertären Atheisten Mark Humphrys und Andreas Müller eine provokante These:

Christliche „Familienwerte“ beruhen größtenteils auf Wissenschaft und Belegen, während die säkulare Förderung nicht-traditioneller Familien größtenteils auf Glauben und Wunschdenken basiert.

Inhalt:

1. Einleitung

2. Die schockierenden Statistiken

3. Scheidung

4. Die sexuelle Revolution

5. Familienzusammenbruch und Kriminalität

6. Abtreibung

7. Objektivismus über Familienwerte

8. Literatur

Im letzten Teil geht es um Abtreibung, Objektivismus und Familienwerte und ich gebe Literaturtipps. Die letzten zwei Kapitel kommen auf der Webseite meines geschätzten Co-Autors Mark Humphrys – er betreibt übrigens den ältesten und einen der einflussreichsten irischen Blogs – nicht vor. Ich erläutere darin, was Ayn Rands Philosophie über Familienwerte zu sagen hat. Das Thema „Abtreibung“ werden wir sehr ausgewogen behandeln.

Familienwerte: Teil 1

Familienwerte: Dichtung und Wahrheit (Bild: morguefile.com, presto44, Lizenz M und Andreas Müller)

Familienwerte: Dichtung und Wahrheit (Bild: morguefile.com, presto44, Lizenz M und Andreas Müller)

Ist die traditionelle Familie ein Auslaufmodell? Vielleicht. Wer die Aussicht begrüßt, sollte sich über die Folgen im Klaren sein.

Auf der neuen Webseite über Familienwerte im hiesigen Feuerbringer-Magazin verteidigen die beiden libertären Atheisten Mark Humphrys und Andreas Müller eine provokante These:

Christliche „Familienwerte“ beruhen größtenteils auf Wissenschaft und Belegen, während die säkulare Förderung nicht-traditioneller Familien größtenteils auf Glauben und Wunschdenken basiert.

Inhalt:

1. Einleitung

2. Die schockierenden Statistiken

3. Scheidung

4. Die sexuelle Revolution

5. Familienzusammenbruch und Kriminalität

6. Abtreibung

7. Objektivismus über Familienwerte

8. Literatur

Die ersten drei Kapitel habe ich fertiggestellt. Die letzten fünf Kapitel folgen in den nächsten Tagen.

Unsere Argumentation besteht größtenteils aus soziologischen Statistiken und kausalen, soziobiologischen Erklärungsansätzen. Es handelt sich also nicht um Philosophie – dafür ist Kapitel 7 reserviert – sondern um die Auswertung empirischer Forschung.

Mark Humphrys hat mir mitgeteilt, dass er auf seine Webseite zum Thema (Grundlage von dieser) nur sehr wenig Replik erhalten hat. Und das, obwohl er sehr genau überlegt hat, welche Worte er wählt. Ich schätze, es handelt sich um dasselbe Phänomen wie bei den Ausführungen über den Nahostkonflikt. Die These ist unerhört und zugleich derart massiv von Fakten untermauert, dass sie kaum zu widerlegen ist. Es ist so, als würde man in einem Zug des Wahns direkt gegen eine Mauer der Vernunft rasen. Da reagieren viele Leute damit, indem sie es schulterzuckend ignorieren, als würde das die Realität irgendwie beeindrucken. So ähnlich wie bei meinem Vortrag über Tierrechte, bei dem manche Kritiker einfach auf den Daumen nach unten klicken und hoffen, mich damit irgendwie widerlegt zu haben.

Zur Webseite über Familienwerte (Teil 1)