Die Geier kreisen wieder

Wann immer Ayn Rand erwähnt wird, graben Linke die folgende Story aus, welche die Kommentatorin „Ponce“ auf Spiegel Online aufwärmt:

Die gute Frau Rand, die hier als eine der „Mütter der Bewegung“ erwähnt wird, lebte gegen Ende ihres Lebens eine selbstverschuldete Krebserkrankung (Lungenkrebs nach jahrzentelangem Rauchen) mithilfe des Medicar Programms behandeln. Soviel zur Eigenverantwortung. Nach ihrer eigene Logik hätte sie einfach Verantwortung übernehmen und daran daran sterben müssen. Das ist das was mich bei den Liberalen und „Libertären“ immer so nervt: Solange es gut läuft bloss kein Staat, aber wenn es dann mal nicht so läuft soll der Staat doch wieder einspringen.

Was Ponce nicht erwähnt ist, dass Ayn Rand auch in Medicare einzahlte und das nicht zu knapp aufgrund ihres Vermögens. Sie schrieb außerdem explizit, dass wir die Staatsleistungen, die es gibt, in Anspruch nehmen dürfen und sollen, da es sich der Staat ohnehin in Form von Steuern doppelt und dreifach zurückholt. Man sollte lediglich nicht für solche staatlichen Programme eintreten. Also blieb sie in dieser Hinsicht konsequent. Ich finde das ziemlich witzig, denn würden sich Linke einmal ernsthaft mit Ayn Rand befassen, so wäre es im Grunde ein Leichtes, Augenblicke anzutreffen, wo sie tatsächlich nicht konsequent im Sinne ihrer Philosophie handelte. Nur sind sie einfach zu faul oder zu verängstigt dafür – was, wenn Rand sie überzeugt?

Und der Staat soll explizit nicht einspringen, wenn es doch mal schlecht läuft! Ludwig Mises argumentierte während der Weltwirtschaftskrise von 1928 gegen staatliche Eingriffe. Und Libertäre argumentierten auch konsequent gegen die Bankenrettung im Verlaufe der Wirtschaftskrise 2007. Ebenso argumentierten sie gegen staatliche Hilfen für die von der Eurokrise betroffenen Staaten wie Griechenland. Weiterlesen „Die Geier kreisen wieder“

Sikhs bringen sich gegenseitig um

Golden Temple (http://en.wikipedia.org/wiki/File:Amritsar-golden-temple-00.JPG)Der laut Wikipedia-Beschreibung harmlose und eher skeptische Sikhismus ist tatsächlich alles andere als harmlos und skeptisch. Laut Spiegel haben in einer Wiener Gemeinde verfeindete Sikhs aufeinander geschossen und eingestochen, was viele Verletzte zur Folge hatte. Weiterlesen „Sikhs bringen sich gegenseitig um“