Libertärer Kommentar zum Hoeneß-Prozess

Von den ungefähr 30 Millionen Euro, die sich Hoeneß nicht vom Staat nehmen ließ, hätte man ein Jahr lang 1000 Krippenplätze voll finanzieren können – dies erfährt man von der ARD. Was man nicht erfährt ist, wie viele Millionen Hoeneß über die Jahre hinweg an die Bürger freiwillig und unfreiwillig weitergegeben hat.

Die Moral von der Geschichte: Je mehr Geld jemand erwirtschaftet, indem er Werte produziert und sie freiwillig mit anderen tauscht, desto weniger Geld hat er verdient – und desto mehr Geld darf ihm, soll ihm, muss ihm unter Androhung von Gewalt abgenommen werden.

Das ist nicht die Moral von rationalen Menschen. Das ist die Moral von Parasiten, die von den Leistungen anderer leben. Es ist die Moral von Kannibalen, die ein Recht zu haben glauben, andere Menschen für ihre eigenen Zwecke missbrauchen zu dürfen. Und es ist die Moral der Deutschen.

Ist Alice Schwarzer ein Opfer?

„Frauen und Männer sind Opfer ihrer Rollen – aber Frauen sind noch die Opfer der Opfer“, sagte die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer einst. Doch nun ist Schwarzer selbst ein Opfer – das Opfer einer Rufmordkampagne der „Medien“ – findet sie jedenfalls. Doch nicht nur sie, auch andere Menschen sehen Schwarzer als Opfer. Zum Beispiel erhielt sie Unterstützung bei ihrem Besuch einer Berliner Grundschule, wo sie das Bewusstsein für die Gleichwertigkeit von Menschen, die sado-masochistische Sexualpraktiken bevorzugen, stärken wollte.

Schwarzer hatte im Juli 2012 den Sado-Maso-Roman Shades of Grey verteidigt und tritt seitdem für die gleichberechtigte Würde von Sado-Masochisten ein. So auch in der Berliner Grundschule. Der junge Mohammed Dahab erhob sich nach drei Stunden Unterricht, zeigte mit dem Finger auf Schwarzer und sagte: „Ey, mir is scheiße langweilig! Fick dich, du Opfer!“

Doch ist Schwarzer wirklich ein Opfer? Weiterlesen