Kontinentalkongress der Sozialen Gerechtigkeit

Als der Zweite Kontinentalkongress am 4. Juli 1776 über die Anliegen der LGBT-Community und der Tierrechtler debattierte (Bild: Robert Edge Pine: Congress Voting Independence)

Der Zweite Kontinentalkongress debattiert am 4. Juli 1776 über die Anliegen der LGBT-Community und der Tierrechtler (Bild: Robert Edge Pine: Congress Voting Independence)

Am vierten Juli 1776 sollten sich die amerikanischen Kolonien von England lossagen. Die freie Welt war geboren. Erstmals in der Geschichte sollte ein Land auf philosophischen Prinzipien begründet werden, den individuellen Rechten auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück. Was viele heute nicht mehr wissen ist, was auf diesem Kongress vor der Verabschiedung der Unabhängigkeitserklärung besprochen wurde… Weiterlesen

Ein Hoch auf das Versuchstier des Jahres!

Versuchtstier des Jahres Fisch

Das Versuchstier des Jahres ist der Fisch. Das hat der Verein „Menschen für Tierrechte“ so entschieden. Die Autorin Hilal Sezgin („Artgerecht ist nur die Freiheit„) schreibt als Schirmherrin über die angeblichen Empfindungen der Fische und dass sie „in Frieden und Freiheit“ leben möchten.

In meinem neuen Vier-Seiten-Essay gebe ich den Tierrechtlern in einem Punkt Recht: Der Fisch ist ein hervorragendes Versuchstier. Und da Forscher neuerdings häufiger als zuvor mit Fischen statt mit Säugetieren experimentieren, ergibt es sogar Sinn, den Fisch zum „Versuchstier des Jahres“ zu erklären.

In meinem Essay erfährt man:

  1. Die Philosophie der Tierrechte – und die humanistische Alternative.
  2. Den biologischen Forschungsstand zur Frage, ob Fische leiden.
  3. Wozu man Experimente mit Fischen durchführt.

Zum Artikel: https://www.novo-argumente.com/artikel/ein_hoch_auf_das_versuchstier_des_jahres

Klaus Alfs, der mit Udo Pollmer und Georg Keckl das Buch „Don’t Go Veggie“ verfasste, sagte über den Artikel: „Das geht runter wie Fischöl“. Bitte den Essay ordentlich teilen, um die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass Tierrechtler weder die moralische noch die wissenschaftliche Deutungshoheit beanspruchen können.

Sollte man Drachen schützen?

Drache (Bild: Andreas Müller)

Drache bedankt sich bei Tierschützern (Bild: Andreas Müller)

So ganz ist die Botschaft noch nicht angekommen, dass es eine blöde Idee ist, Wölfe hier nicht mehr jagen zu dürfen und ihren Erhalt zu garantieren. Also stellen wir uns eine Diskussion im fantastischen Mittelalter vor, als es noch Drachen gab – so viel zu dem Vorwurf, ich würde an Märchen glauben!

Die Diskussion weist eine gewisse Ähnlichkeit mit meinen Streitereien mit gewissen Mitbürgern auf, die dem Latein der Wolfsfreunde auf den Leim gegangen sind. Ich diskutiere in meiner Rolle als Magister „M“ alias Scholastiker (endlich kann ich mal was mit meinem akademischen Titel anfangen!) mit der Tochter „T“ des Vorstehers der Zauberer-Gilde: Weiterlesen

Respekt, Wolf!

Wolf streckt Zunge raus (Bild: Andreas Müller)

Wolf bedankt sich bei Tierschützern (Bild: Andreas Müller)

Die gesetzliche Förderung von frei wandelnden Wölfen in Deutschland fordert das Menschenbild meiner Philosophie heraus. Ich dachte immer, der Mensch sei das „rationale Tier“ und der Wolf handelt nur aufgrund seiner Instinkte. Nun ist es aber einem Tier, das gar keine bewusst reflektierten Pläne aushecken kann und das davon lebt, die Nutztiere des rationalen Tiers zu fressen, gelungen, sich vom rationalen Tier schützen und fördern zu lassen. Ohne sein Verhalten irgendwie zu verändern und seinen Willen auch nur äußern zu müssen. Das ist gar nicht mal so übel!

Zugegeben, das Thema hat es mir jetzt angetan. Es ist die Realsatire einer Gesellschaft, die der ökologischen Ideologie auf den Leim gegangen ist.

Lasst die Wölfe in Ruhe!

Wie ein echter Wolf für die Deutschen aussieht (Bild: morguefile.com, Lizenz M)

Wie ein echter Wolf für die Deutschen aussieht (Bild: morguefile.com, Lizenz M)

(Ergänzung) Lasst Britney in Ruhe! Die Deutschen haben ihre eigene Britney gefunden: Frei wandelnde Wölfe in ihren Wäldern.

Hier einige Antworten auf Kritik meiner Kommentatorin Alexia zu meinem Wolfsartikel. Alexias Hobby besteht unlängst darin, „gelinde gesagt, selten“ meiner Meinung zu sein und mir in ausführlichen Kommentaren zu widersprechen. Weiterlesen

Der Wolf ist dem Menschen ein Wolf

Der Wolf ist zurück in Deutschland. Verschiedene Gesetze und Richtlinien garantieren die fortschreitende Vermehrung des wilden Raubtiers. Was würde Rotkäppchen wohl dazu sagen?

In meinem neuen Novo-Artikel geht es um die Hege und Pflege von wilden Raubtieren in unseren Wäldern, die der Staat befohlen hat (kein Witz):

http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001688

Als ich mich zuerst mit dem Thema befasste (als Resultat einer Pressediskussion von Novo) wusste ich zunächst gar nichts zu sagen. Stattdessen habe ich mir vorgestellt, wie ein Tierschützer unsere Pro-Wolf-Gesetzgebung gegenüber einem Landwirt im 19. Jahrhundert verteidigen würde, dessen Tiere immer wieder Opfer von Wolfsangriffen sind. Zu jener Zeit waren die Leute noch unmittelbarer existenziell von dem Wohl ihrer Nutztiere abhängig (wobei man ja argumentieren könnte, dass die Halter von Nutztieren noch immer ein Interesse daran haben, dass jene nicht von Wölfen gekillt werden. Aber da herrscht offenbar Uneinigkeit).

„Verfluchte Wölfe, die haben mir schon wieder zwei Schafe gerissen! Irgendwann erwische ich die!“, schreit Bauer Hubert wütend und wirft die toten Schafe auf seinen Karren.

Frank, der Tierschützer, hört die Beleidigung der Wölfe gar nicht gerne.

„Aber der Wolf ist doch eine gefährdete Art!“, sagt er.

„Allerdings ist der gefährdet! Ich werde gleich ein paar Fallen auslegen!“

„Dass er gefährdet ist heißt, dass man den Wolf schützen muss.“

„Sie meinen die Schafe, die muss man vor dem Wolf schützen!“

„Nein.“

Landwirt Frank schaut Frank verwirrt an und der Tierschützer erklärt:

„Ja, ähm, also wir haben da diese europäische Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und das Bundesnaturschutzgesetz und die besagen, dass der Wolf in Deutschland unter Artenschutz steht und nicht bejagt werden darf.“

„Der Wolf darf nicht bejagt werden? Das ist doch kein Spaß, Mann! Ich muss meine Familie ernähren. Und meine Schafe?“

„Na ja, eine gefährdete Art sind die Schafe nicht. Bauen sie halt einen besseren Zaun, Sie Bauerntölpel!“

„Wie… Ich darf also die Wölfe gar nicht schießen, um meine Schafe zu schützen? Das ist ja verrückt… Und wer sollte mich davon abhalten?“

„Also ich kann diesen Mord an arglosen Raubtieren nicht einfach mit ansehen…“, erklärt Frank, während Bauer Hubert sein Gewehr nachlädt. „Ich werde Sie melden und…“

„Das ist eigentlich der größte Blödsinn“

Claus Rodemer forscht an einer Zellkulturbank. Auch Tierversuche hält er für unverzichtbar. (Bild: Claus Rodemer)

Claus Rodemer forscht an einer Zellkulturbank. Auch Tierversuche hält er für unverzichtbar. (Bild: Claus Rodemer)

Im Interview mit dem Feuerbringer-Magazin äußert sich der Forscher Claus Rodemer kritisch über die dogmatische Ablehnung von Tierversuchen. Obwohl Deutschland bereits eines der härtesten Tierschutzgesetze der Welt hat, erheben Organisationen wie PETA noch radikalere Forderungen – und gefährden damit die Entwicklung von lebensnotwendigen Medikamenten.

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