Die Wahrheit über die Ausschreitungen in den USA

Der Tod von George Floyd war das Ergebnis exzessiver Polizeigewalt. Mit Rassismus hatte er nach aktuellem Kenntnisstand nichts zu tun. Ebenso darf bezweifelt werden, dass sich die gewalttätigen Aussschreitungen in den USA gegen den Rassismus wenden. Schließlich haben Randalierer in den letzten Tagen bereits mehrere Schwarze ermordet. So setzt man kein Zeichen gegen Rassismus.

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Die Geier kreisen wieder

Wann immer Ayn Rand erwähnt wird, graben Linke die folgende Story aus, welche die Kommentatorin „Ponce“ auf Spiegel Online aufwärmt:

Die gute Frau Rand, die hier als eine der „Mütter der Bewegung“ erwähnt wird, lebte gegen Ende ihres Lebens eine selbstverschuldete Krebserkrankung (Lungenkrebs nach jahrzentelangem Rauchen) mithilfe des Medicar Programms behandeln. Soviel zur Eigenverantwortung. Nach ihrer eigene Logik hätte sie einfach Verantwortung übernehmen und daran daran sterben müssen. Das ist das was mich bei den Liberalen und „Libertären“ immer so nervt: Solange es gut läuft bloss kein Staat, aber wenn es dann mal nicht so läuft soll der Staat doch wieder einspringen.

Was Ponce nicht erwähnt ist, dass Ayn Rand auch in Medicare einzahlte und das nicht zu knapp aufgrund ihres Vermögens. Sie schrieb außerdem explizit, dass wir die Staatsleistungen, die es gibt, in Anspruch nehmen dürfen und sollen, da es sich der Staat ohnehin in Form von Steuern doppelt und dreifach zurückholt. Man sollte lediglich nicht für solche staatlichen Programme eintreten. Also blieb sie in dieser Hinsicht konsequent. Ich finde das ziemlich witzig, denn würden sich Linke einmal ernsthaft mit Ayn Rand befassen, so wäre es im Grunde ein Leichtes, Augenblicke anzutreffen, wo sie tatsächlich nicht konsequent im Sinne ihrer Philosophie handelte. Nur sind sie einfach zu faul oder zu verängstigt dafür – was, wenn Rand sie überzeugt?

Und der Staat soll explizit nicht einspringen, wenn es doch mal schlecht läuft! Ludwig Mises argumentierte während der Weltwirtschaftskrise von 1928 gegen staatliche Eingriffe. Und Libertäre argumentierten auch konsequent gegen die Bankenrettung im Verlaufe der Wirtschaftskrise 2007. Ebenso argumentierten sie gegen staatliche Hilfen für die von der Eurokrise betroffenen Staaten wie Griechenland. Weiterlesen

USA wieder ein freies Land

Die USA hat mehrere hunderttausend Staatsbedienstete auf einmal in den Zwangsurlaub geschickt. Nur die wirklich nötigen Behörden sind übrig geblieben. Was ja impliziert, dass es eine Menge Behörden gibt, die eigentlich keiner braucht. Es bleiben nur die Staatsfunktionen aktiv, die zum Erhalt von Leben und Eigentum nötig sind. Was auch so sein sollte, mit oder ohne Schuldenkrise. Weiterlesen

Der Appeasement-Streit weitet sich aus

kansas-evolution

Was in den USA als „Didaktik-Streit“ begonnen hat, als Streit unter Wissenschaftlern um die Frage, wie man religiösen Menschen die Evolutionstheorie näherbringen könnte, hat sich inzwischen zu einer grundsätzlichen Auseinandersetzung um die Frage entwickelt, ob Religion und Wissenschaft vereinbar sind und welche Haltung Wissenschaftler sinnvollerweise zu dieser Frage vertreten sollten. Weiterlesen

Pro-Lifer sind elende Sünder

Pro-Lifer wollen als Kirchengemeinschaften einen Rabatt auf SprengstoffNachdem mich geschätzte tausend Leute auf dieses Ereignis hingewiesen haben, muss ich wohl etwas darüber schreiben: In den USA wurde der „Abtreibungsarzt“ George Tiller von einem fanatischen Abtreibungsgegner ermordet. Der Täter ist „für das Leben“, aber das ist wohl relativ, wenn es um das Leben von Ärzten geht. Weiterlesen

Studie: Kirchgänger für Folter

"Gut, ich bin eine Hexe!" - "Ohne Folter bekommt man einfach keine solchen Infos."

"Gut, ich bin eine Hexe!" - "Ohne Folter bekommt man einfach keine solchen Infos."

Atheisten verhalten sich in Hinblick auf mehrere Kategorien ethischer als Religiöse. Nun ist eine neue Studie erschienen, welche den Unterschied um eine Kategorie erweitert: Je öfter Amerikaner in die Kirche gehen, desto häufiger befürworten sie Folter.

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