Mandelas ökonomisches Versagen

Der irische Blogger Mark Humphrys kommt zum selben Ergebnis für die britischen und irischen Medien in Bezug auf die Berichterstattung über Nelson Mandela wie ich über die deutschen Massenmedien: Totalversagen. Vollkommen einseitig positive Darstellung. Hin und wieder in positiven Artikeln versteckte Kritik, aber kein dezidiert kritischer Artikel. (Wenn ihr einen findet, schreibt mir: feuerbringer(at)hotmail.de).

Humphrys hat sich außerdem die ökonomische Entwicklung Südafrikas unter Mandelas Präsidentschaft von 1994-9 angesehen. Fazit: Totalversagen Mandelas. Wer es nicht glaubt: Weiterlesen

Video: Die ungewollten Konsequenzen von Regierungseingriffen

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Ich hoffe, ich werde auch eines Tages ein so guter Redner sein wie der Ökonomieprofessor Nikolai G. Wenzel. Witzig, anschaulich, verständlich, charmant – einfach perfekt. Bevor ich hier einen Heiratsantrag ausarbeite, schreibe ich lieber, worum es geht: In diesem Vortrag spricht Nikolei Wenzel über die ungewollten Konsequenzen von Regierungseingriffen in die Wirtschaft. Man kennt das ja: Man möchte, dass „Menschen von ihrer Arbeit leben können“ (Mindestlohn) und was kommt dabei heraus? Mehr Arbeitslosigkeit und staatliche geförderte Schwarzarbeit. Wenzel erklärt außerdem die Hintergründe der aktuellen Wirtschaftskrise. Staatliche erzeugte falsche Anreize durch falsche Informationen über den Wert von Häusern.

Obs glauben oder nicht, aber man sollte eigentlich aus den Erfahrungen mit sozialistischen Ländern und der Kriegswirtschaft folgern können, dass der Staat Preise und Löhne nicht festlegen sollte. Der erste Schritt von Ludwig Erhardts Wirtschaftspolitik nach dem Krieg bestand immerhin darin, die Preise freizugeben. Praktisch über Nacht verschwand der Schwarzmarkt.

Im Übrigen ist das Rennspiel Asphalt 8 zu schwierig und Asphalt 7 zu einfach. Alles eine Frage des Balancing. Nur, um hier ein Thema anzusprechen, dass auch irgendwen interessiert im Gegensatz zur Zukunft der Weltwirtschaft und dem ganzen Quatsch.

Warum sollten Reiche nicht reich sein?

Es wird immer wieder behauptet, die Schere zwischen Reich und Arm werde größer und dies sei ein Problem. Warum ist das ein Problem? Der Gesamtwohlstand wächst in allen Industrienationen. Sowohl Arme als auch Reiche werden insgesamt wohlhabender. Nur, dass sich der Einkommensunterschied zwischen Arm und Reich zugleich vergrößert – im Grunde nur die logische Folge einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Je mehr Werte ein Firmenchef erzeugt, desto mehr verdient er. Es werden immer größere Werte in einer kapitalistischen Gesellschaft erzeugt, also verdienen Firmenchefs immer mehr Geld mit der Werterzeugung.

Es muss doch irgendeine Erklärung dafür geben, dass die „Schere“ zwischen Arm und Reich als Problem angesehen wird. Und diese Erklärung kann doch – hoffentlich – nicht einfach lauten, dass „Arme“ (nicht, dass irgendwer in der entwickelten Welt wirklich „arm“ wäre) einfach gerne reich wären und somit aus Neid Ressentiments gegen Reiche erwachsen. Das wäre jedenfalls reichlich ärmlich. Im Folgenden gehe ich auf mehrere Argumente ein, warum diese „Schere“ uns angeblich Sorgen machen sollte: Weiterlesen

Wir brauchen mehr Monopole

Ausgaben Technologie US

Wie ich vor kurzem herausgefunden habe, gibt es tatsächlich Wissenschaftler, die für Wirtschaftsmonopole argumentieren. Zum Beispiel gibt es Beiträge auf dem Blog Gene Expression, der sich normalerweise mit Genetik befasst, wo argumentiert wird, dass Monopole innovationsfördernd wirken. Dafür bieten die Autoren auch viele Belege an. Weiterlesen