Wenn ein Christ die Vernunft erklären muss

Ich lese gerade das „Handbook of Christian Apologetics“ des thomistisch-katholischen Philosophen Peter Kreeft. Also ein Buch für Katholiken, die ihren Glauben argumentativ verteidigen möchten. Die Argumente für Gottes Existenz und den christlichen Glauben darin überzeugen mich nicht, ich bleibe also weiterhin Atheist. Da ich jedoch auch in einer aristotelischen Tradition stehe, bin ich bei den Ausführungen über die Vernunft und bei der Kritik an modernen und postmodernen Philosophien oft einer Meinung mit Kreeft.

Wenn er etwas „Häresie“ nennt, denke ich mir daher gar nicht so selten: Hm, er hat Recht, dieser Unsinn ist wirklich Häresie. Kreeft glaubt wie Thomas von Aquin, dass der christliche Glaube und die Vernunft vereinbar sein müssen. Er hat eine sehr hohe Meinung von der Vernunft als eine Art von Gottesgeschenk an den Menschen. Hier möchte ich einige besonders schöne Passagen aus dem Buch über die Vernunft und den Unsinn, den unsere Kultur heute stattdessen so treibt, zitieren und kommentieren. Weiterlesen

Raus aus dem realen Leben

Die Leute sollten weniger Zeit im realen Leben verbringen und mehr Zeit im Internet. Das wäre für die Wahrheitsfindung und für das gesellschaftliche Leben wichtig. Weiterlesen

Oh Luisa, was ignorierest Du mich?

Mein Herz zerbricht. Obwohl ich der deutschen Klimaprophetin Luisa Neubauer mein Liebeslied zukommen ließ, ignoriert sie mich weiterhin. Vielleicht ist sie nur zu scheu. Vielleicht überzeugt sie ein Lied noch nicht. Vielleicht trommelt sie schon auf einem Kochtopf und ich höre es nur nicht. Jedenfalls habe ich ihr sicherheitshalber noch ein Liebeslied geschrieben.

Ich wollte erst eine Ode an Greta schreiben, aber ich muss zugeben, dass ich das kleine Schwedengeschöpf wirklich ins Herz geschlossen habe, während ich Luisa, auch mal ohne Ironie gesagt, für den ungefähr unerträglichsten Menschen unserer schönen deutschen Nation halte. Greta ist nicht so heuchlerisch und sie hat diesen glühenden, kalten Fanatismus in den Augen – zuckersüß! Mit ihren schönen Zöpfchen. Ach!

Insofern also nur logisch, dass nun das Liebeslied 2 an Luisa geht.

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Klimagirl

Jemand hat mir erzählt, dass er die Ideen einer gewissen Klimaaktivistin zwar ablehne. Er finde sie jedoch als Frau sehr attraktiv. Ich vermute, das wird einigen so gehen. Also habe ich ein Liebeslied geschrieben, das sie ihrer Angebeteten schicken können. Weiterlesen

Das Nürnberger Christkind Benigna Munsi und das Schicksal der Indianer

Der AfD-Kreisverband München veröffentlichte auf Facebook einen Beitrag mit einem Foto des neuen Nürnberger Christkinds Benigna Munsi, begleitet von den Worten: „Nürnberg hat ein neues Christkind. Eines Tages wird es uns wie den Indianern gehen.“ Munsi hat einen indischen Vater und eine braune Hautfarbe. Offenbar wird das weiße, deutsche Volk in den Augen des AfD-Kreisverbands bald vertrieben bis ausgerottet wie einst die Indianer – und zwar durch nicht-weiße Christkinder.

Das ist immerhin eine Bedrohung, von der man bislang wenig mitbekommen hat. Und trifft es zu, steht uns eine unterhaltsame Endzeit-Schlacht bevor. Fliegende Christkinder bewerfen die rassenreinen Deutschen mit Lebkuchen, bis sie sozusagen vom multikulturellen Weihnachten erschlagen werden. Ich schrieb dazu: „Die Heiligen Drei Könige werden dieses Jahr von Weißen gespielt und nicht von Arabern oder Schwarzen – obwohl die Könige aus dem Morgenland kamen. Bald wird es uns wie den Indianern gehen.“ Tatsächlich lassen sich aus dem Indianer-Spruch eine ganze Reihe lustiger Meme basteln.

Dieser wahnsinnig dumme Facebook-Beitrag war Anlass einer gar nicht so dummen Debatte auf Facebook zwischen Akif Pirinçci und mir. Es ging um Kultur, Tradition, negative Diskriminierung und Intersektionalismus. Dadurch konnte ich meine eigenen Gedanken und Argumente zum Thema schärfen. Die möchte ich nun hier darlegen. Weiterlesen