Wie wir die globale Erwärmung aufhalten können

Durch Atomkraft. Eine weltweite Umstellung der Energieversorgung auf Atomkraft würde ausreichen, um alle Klimaziele zu erreichen. Wir brauchen keine E-Autos, wir müssen nicht darauf achten, was wir essen, was wir einkaufen, wie wir wohnen, ob wir Kinder zeugen, all dies ist unnötig. Wir können weiterhin in einer freien, hochindustrialisierten Gesellschaft existieren und dabei der globalen Erwärmung Einhalt gebieten. Wir müssen unser individuelles Leben und unsere Gesellschaftsordnung nicht ändern.

Das ist die entscheidende – für einige unbequeme – Tatsache. Warum wollen manche nicht, dass wir sie erfahren? Weiterlesen

Führt der Libertarismus zum Relativismus?

Ich weiß, ich soll endlich meinen Artikel über die Willensfreiheit schreiben. Er wird bestimmt irgendwann vollendet … Bis dahin ist das Ding frei, keine Sorge. Wer besonders neugierig ist, darf einen Blick in das Buch „The Illusion of Determinismus. Why Free Will is Real and Causal“ von Edwin A. Locke werfen. Ich stimme ihm grundlegend zu.

Zunächst eine Überlegung zum Libertarismus. Historisch betrachtet fällt auf, dass Regierungen nie lediglich die Grundrechte ihrer Bürger geschützt, sondern immer „mehr“ (und somit weniger) getan haben. Zusammengefasst könnte man vielleicht sagen, dass die den Bürgern eine normative Orientierung gegeben haben, die mit den Vorstellungen der Bürger in Wechselwirkung stand. Weiterlesen

Aus dem „Katechismus der Deutschen“

Ich möchte hier meine drei Lieblingskapitel aus Heinrich von Kleists „Katechismus der Deutschen“ aus dem Jahr 1809 zitieren. Kleist formuliert darin mächtige Gedanken, die zum Nachdenken anregen und die ich nicht vergessen kann, seit ich sie zum ersten Mal gelesen habe. Es geht um die Fragen: „Warum sollten wir unser Vaterland lieben“?, „Wie ist der zu bewerten, der zu grundlegenden Fragen keine Partei ergreift?“ und „Welches Opfer ist die Freiheit wert?“ Weiterlesen

Was die Willensfreiheit nicht ist

Die Willensfreiheit ist angeblich irgendein mystischer Unsinn wie Gott oder Unsterblichkeit. Diese drei Ideen wollte Immanuel Kant jedenfalls im selben Atemzug verteidigen, als hätten sie es gleichermaßen nötig. Heute haben sich vor allem viele Naturwissenschaftlicher von der Idee der Willensfreiheit abgewandt. Ich denke, sie irren sich damit, aber ich stimme ihnen insoweit zu, als bestimmte Ideen darüber, was die Willensfreiheit sein soll, unplausibel sind.

Ich denke, dass die Willensfreiheit nicht übernatürlich oder übernatürlichen Ursprungs ist, sie geht nicht auf Zufall zurück (Indeterminismus), sie ist nicht außerhalb der Kausalität verortet, sie ist keine Substanz und sie gilt auch nicht zugleich mit dem Determinismus („Kompatibilismus“). Was bleibt da überhaupt noch übrig? Das verrate ich im nächsten Beitrag zum Thema. Hier geht es erst einmal darum, was die Willensfreiheit alles nicht ist und warum. Weiterlesen

Der grüne Nervenzusammenbruch

Der Öko-Glaube der Deutschen hat als weltliche Religion den Nachteil, dass man nicht einmal darauf hoffen kann, erlöst zu werden oder in den Himmel zu kommen.

Zu meinem neuen Artikel bei Novo: Der grüne Nervenzusammenbruch

Ich meinte ja, dass ich mich nur noch im Zusammenhang mit kulturellen Analysen mit der Tagespolitik befassen würde und nicht mehr in Form von kurzen Kommentaren hier im Blog. Der neue Novo-Artikel ist ein Beispiel für eine kulturelle Analyse. Es geht darin nicht um die Kommentierung einzelner tagesaktueller Ereignisse (wie „Das Dieselverbot ist dumm“), sondern um eine Analyse der größeren Zusammenhänge. Viel Spaß mit Der grüne Nervenzusammenbruch.