Aus dem Holocaust kann man nichts lernen

Ich bin zurück. Nach schweren Entzugserscheinungen schreibe ich wieder Artikel über Philosophie und Politik. Wie diesen. Ich hatte zwar nie aufgehört, philosophische Essays zu schreiben, allerdings habe ich die Rechte daran an das US-amerikanische Ayn Rand Institute übertragen. Sie dienen vor allem für interne Diskussionen, die meinen Blog-Lesern erst einmal nicht so viel nützen.

Zunächst möchte ich den Artikel „Die Bessermenschen und der Holocaust“ von Gerd Buurmann empfehlen und ein wenig kommentieren, der in der Printausgabe der auch ansonsten hervorragenden Jüdischen Rundschau vom März 2017 erschienen ist. Laut Buurmann kann man aus dem Holocaust nichts lernen, was man nicht ohne ihn genauso hätte wissen können.

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Feministische Paranoia

Nach meinem Umzug nach Hamburg habe ich hier im Blog versucht, die örtliche Kultur mit der meiner kleinen Siedlung in Würzburg zu vergleichen. Neben anderen Phänomenen war mir aufgefallen, dass sich bestimmte Frauen in einem bestimmten Alter hier sehr paranoid und unhöflich verhalten (also nicht generell Frauen, sondern eine bestimmte Subkultur).

Und das stimmt auch. Ich denke jetzt, das Phänomen lässt sich auf jüngere Frauen mit höherer Bildung und einer bestimmten Ideologie eingrenzen – konkret auf Feministen oder auf solche, die mit einer feministischen Ideologie indoktriniert wurden. Das ist mir klargeworden, nachdem ich mir dieses Video vom US-amerikanischen YouTuber The Amazing Atheist und seiner Freundin angesehen habe. Die beiden beschreiben genau das Phänomen, das ich beobachtet habe. Das ist 100 Prozent das, was ich meine.

Also nein, es ist keine Wahnvorstellung von einem konservativen Hinterwäldler, der zum ersten Mal (eher zum 100. Mal) eine Großstadt betritt, sondern man darf hier live die paranoide, männerfeindliche Geisteshaltung, die der Amazing Atheist anhand feministischer Publikationen auf den Punkt bringt, beobachten. Eigentlich kommentiert er nur einen Artikel einer Feministin, die ihre eigene Haltung selbst beschreibt. Diese Art von Frau hat panische Angst, vergewaltigt zu werden und traut sich nicht, alleine durch die Stadt zu laufen und sie wittert in jedem fremden Mann einen Angreifer. Schauts Euch an:

Das „Nicht genug Sex“-Argument

Ich habe gerade mal wieder in einer Facebook-Diskussion das „Nicht genug Sex“ oder „Du bekommst wohl keine Frau/Mann“-Argument gesehen, das jemand gegen einen anderen Diskutanten einsetzte, der sich skeptisch gegenüber dem „Brexit“ ausgesprochen hatte. Dieses „Argument“ ist inzwischen fast so häufig in Diskussionen anzutreffen wie das Reductio ad Hitlerum -Argument, das natürlich auch kein echtes Argument ist, sondern ein Denkfehler. Es wird von beiden verbliebenen Seiten des politischen Spektrums gebraucht (ich gehöre zu keinen davon). Also werfen wir einmal einen näheren Blick darauf.

(Anmerkung: Ein Leser wies mich dankenswerterweise darauf hin, dass der Versuch, ein solches Argument ernsthaft zu analysieren, zu einem ziemlich ekelerregenden Ergebnis führen musste und geführt hat. Somit ist das meine erste philosophische Analyse, die ich hiermit erst ab 18 Jahren freigebe).

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Moral Posing statt Moral

Auch veröffentlicht bei der Richard Dawkins Foundation.

Ich habe kürzlich mit jemandem auf der Straße geredet, der für eine große Umweltorganisation Spenden sammelt. Unter anderem ging es um die Rettung der Eisbären. Zuerst wolle ich einfach an ihm vorbeigehen wie an den Leuten von Amnesty International vor ein paar Wochen, aber als ich das bei Amnesty gemacht habe, wurde ich beinahe von einem Radfahrer erfasst. Also bitte. Die Unterhaltung hat mich auf eine Eigenschaft unserer Kultur aufmerksam gemacht. Weiterlesen