Genderitis

Gender-Ideologen machen den Fehler, dass sie „Mann“ und „Frau“ rein kulturell verstehen. Zunächst einmal unterscheiden sich Männer und Frauen jedoch biologisch. Kulturelle Studien sind legitim, müssen aber von biologischen Grundlagen ausgehen.

Ich habe meine Artikel über die Gender-Thematik überarbeitet, erweitert und auf den Punkt gebracht. Nun kann man den finalen Artikel bei der Richard Dawkins Foundation nachlesen:

Zum Artikel: http://de.richarddawkins.net/articles/und-geheiligt-werde-die-willkur

Und jetzt ohne die Lügen

25.3.2016: Information der Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Karin Kraus, zur Absage des Vortrags von Prof. Dr. Ulrich Kutschera beim Studium Generale:

Das Präsidium hat dem Organisator des Studiums Generale im Sommersemester 2016 empfohlen, den Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Kutschera zum Thema „Evolutionstheorien und der kreationistische Grundtypen-Glauben“ (geplant am 13.4.) abzusagen, weil zu befürchten ist, dass der Vortrag nicht der Intention der Genderforschung gerecht worden wäre, für gewisse Funktionäre profitable Ergebnisse der politischen Ränkespiele in einer für die Öffentlichkeit unverständlichen Form zu verschleiern. Insbesondere die Intention des Auftaktvortrags, in das Thema Evolution insgesamt einzuführen, schien dem Präsidium nicht erreichbar, da Herr Kutschera in jüngerer Zeit vor allem wegen seiner sehr polarisierenden Position zur Genderforschung wahrgenommen wird. Es war zu erwarten, dass sein Vortrag dazu führen würde, dass das zentrale Thema des Studiums Generale „Evolution“ von einem Mann behandelt worden wäre, der die politische Meinung des Präsidiums nicht teilt.

Grundsätzlich versteht sich die Philipps-Universität als ein Raum für freie Forschung und Lehre und für den offenen wissenschaftlichen Diskurs wie bereits die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe. Dieser Diskurs verlangt eine uneingeschränkte Zustimmung zur Regierungspolitik des Bundeslands Hessen. Die Universität ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Sie fördert Vielfalt unter Gleichen, sie tritt ein für die produktive Zusammenarbeit zwischen den Gender Studies und den ihnen untergeordneten Wissenschaftsdisziplinen wie der Biologie. Widersprüche und Kritik schaden der Wissenschaft und der Gleichschaltung der Disziplinen über die Fächergrenzen hinweg. Die Universität kann daher nicht akzeptieren, dass bestimmten wissenschaftlichen Disziplinen, wie beispielsweise den Gender Studies, generell die Kompetenz und Legitimität abgesprochen wird.

Kontakt

Prof Dr. Ich habe nur Befehle befolgt

Philipps-Universität Marburg

Unterfachbereich Biologie, Fachbereich Gender Studies

Tel: 666 8842

E-Mail

(Zur Quelle, Hintergrund)

Und geheiligt werde die Willkür

Hier geht es zum überarbeiteten Artikel: http://de.richarddawkins.net/articles/und-geheiligt-werde-die-willkur

Es gibt also auch Frauen mit XY-Chromosomen, wie man mir mitteilte. Da ich ja meinte, Männer hätten XY-Chromosomen und Frauen XX-Chromosomen – ich ungebildeter Naivling! Das Phänomen der XY-Frauen erklärt sich offenbar durch eine partielle oder komplette Testosteronblockade z.B bei Fehlen des TDF-Proteins, wie man mir nicht mitteilte. Mit anderen Worten ist das nicht normal. Eine biologische Fehlfunktion führt zu diesem seltenen Phänomen der XY-Frauen.

Es ist dennoch sinnvoll, „männlich“ und „weiblich“ biologisch zu definieren und voneinander abzugrenzen. Bereits Charles Darwin setzte sich in seinem „Ursprung der Arten“ mit dem Problem der zahlreichen Grenz-, Übergangs- und Ausnahmefälle in der Natur auseinander. Er schrieb, es sei manchmal schwierig, Arten eindeutig voneinander zu unterscheiden. Manche Forscher betrachteten eine Lebensform als andere Art, andere nur als andere Rasse. Und trotz der Grenz-, Übergangs- und Ausnahmefälle leugnen Biologen nicht, dass es Arten gibt.

Doch genau das ist die Tendenz unseres Zeitgeistes. An die Stelle der Unterscheidung – wozu klar definierte Begriffe dienen – tritt die Gleichmacherei. Letzten Endes sind dann aber nicht alle Menschen gleich, sondern alles ist gleich. Und somit ist alles nichts Bestimmtes. Somit ist alles nichts. Ich hätte aber lieber gerne etwas. Weiterlesen

Transgender transzendieren

„Weder die einfache Äußerung, man habe nun ein anderes Geschlecht, noch eine Operation kann Ihre Chromosomen ändern. Weder das eine noch das andere „macht“ eine Frau aus einem Mann, wie es einen auch nicht zu einem Drachen macht, wenn man sich die Nase und die Ohren abschneidet.

Geschlechtsumwandlung bleibt eine Lifestyle-Wahl für die Reichen. Wann immer Sie von einem Mann lesen, der sein Geschlecht verändern ließ oder von einer Frau, die erklärt, sie wäre nicht länger eine, weil sie das sagt, dann kommen die kaum je aus innerstädtischen Sozialwohnungen oder aus Drittwelt-Slums. Es geht stets um einen Promi-Chefkoch oder Komiker oder um ein paar wohlhabende Dummköpfe (…).“ Das schreibt Patrick West vom Novo-Partner Spiked: http://buff.ly/1qEZUQk

GWUP-Vorsitzender Armadeo Sarma schrieb mir dazu: „Der Mann hat keine Ahnung, siehe zum Beispiel: https://de.wikipedia.org/wiki/Hijra – sie sind in 4 Ländern als drittes Geschlecht anerkannt, siehe auch http://www.welt.de/politik/ausland/article126989897/In-Indien-gibt-es-jetzt-drei-Geschlechter.html “

Ich schätze mal, da wird sich die Realität – dass es nur zwei Geschlechter gibt – dem politischen Zeitgeist fügen müssen. Überhaupt schwappten mal wieder die politisch korrekten Emotionen über, als bei Facebook über dieses Thema diskutiert wurde… Weiterlesen

Maajid Nawaz über die Ideologie des globalen Dschihad

Der Reformmuslim Maajid Nawaz äußert sich im Artikel Was der Christenmord in Lahore über den globalen Dschihad aussagt über die Ideologie des globalen Dschihad. „Unser Versagen, dies als Kampf der Zivilisationen anzuerkennen – einer, der sich um Wertvorstellungen dreht – hat dem fundamentalistischen Problem des Salafismus und dem politischen Problem des Islamismus erlaubt, ein Eitergeschwür zu bilden.“ Der Artikel ist meine neue Übersetzung für die Richard Dawkins Foundation.

Maajid Nawaz hat zusammen mit dem Religionskritiker Sam Harris das Buch Islam and the Future of Tolerance: A Dialogue verfasst.

Zum Artikel: http://de.richarddawkins.net/articles/was-der-christenmord-in-lahore-uber-den-globalen-dschihad-aussagt.

Kontinentalkongress der Sozialen Gerechtigkeit

Als der Zweite Kontinentalkongress am 4. Juli 1776 über die Anliegen der LGBT-Community und der Tierrechtler debattierte (Bild: Robert Edge Pine: Congress Voting Independence)

Der Zweite Kontinentalkongress debattiert am 4. Juli 1776 über die Anliegen der LGBT-Community und der Tierrechtler (Bild: Robert Edge Pine: Congress Voting Independence)

Am vierten Juli 1776 sollten sich die amerikanischen Kolonien von England lossagen. Die freie Welt war geboren. Erstmals in der Geschichte sollte ein Land auf philosophischen Prinzipien begründet werden, den individuellen Rechten auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück. Was viele heute nicht mehr wissen ist, was auf diesem Kongress vor der Verabschiedung der Unabhängigkeitserklärung besprochen wurde… Weiterlesen