Haben Antisemitismus und Sozialismus dieselbe Ursache?

Das Ende naht. Das Feuerbringer-Magazin wird Ende April nicht mehr verfügbar sein. Mir ist allerdings ein Zusammenhang aufgefallen, den ich vorher noch meinen Lesern mitteilen möchte. Vielleicht ist es besser, Feuerbringer mit einem Knall zu schließen oder das Magazin genüsslich abzubrennen als es einfach aus dem Netz zu nehmen. Ich habe lange herumgerätselt, was die Ursache des Antisemitismus sein könnte und warum Menschen heute noch den Sozialismus vertreten, ob in seiner nationalen oder in seiner internationalen Variante. Schließlich sind diese Ideengebäude durch die Faktenlage und durch die historische Erfahrung vollkommen diskreditiert.

Es kann eigentlich nur einen irrationalen Grund dafür geben, der sich durch Fakten nicht beeindrucken lässt. Weiterlesen

Das Ende des Feuerbringer-Magazins

Aufgrund der neuen Datenschutz-Grundverordnung werde ich das Feuerbringer-Magazin bis Ende April aus dem Netz nehmen. Wer sich für die Texte hier interessiert, sollte sie (und darf sie) bis dahin auf seinem privaten Rechner speichern.

Meine Leser dürfen mir gerne auf Twitter oder Facebook folgen. Auf Facebook schreibe ich aktuell nicht viel, aber auf Twitter empfehle ich täglich Artikel und streite mich gelegentlich mit Politikern. Möglicherweise werde ich eines Tages auch wieder Vorträge auf meinem YouTube-Kanal veröffentlichen. Wer mich persönlich kontaktieren möchte, kann das auch via E-Mail tun: feuerbringer(at)hotmail.de.

Ich habe noch immer vor, mindestens zwei Bücher zu veröffentlichen, aber wohl in anderer Form als bislang. Nach meinem Studium beim Ayn Rand Institute werde ich außerdem wieder Artikel schreiben, aber nicht hier, sondern wohl für Novo und andere Publikationen.

Hintergrund

Das DSGVO erfordert erhebliche Änderungen an verschiedenen Aspekten jedes Blogs und jeder Website im Internet innerhalb der EU, wobei einige erforderliche Anpassungen außerhalb meiner Kontrolle liegen. Viele Aspekte sind ungeklärt, aber sicher ist bereits, dass Blogger einen gewaltigen Aufwand betreiben müssten, um eventuell das DSGVO einzuhalten. Obwohl das Feuerbringer-Magazin nur mein privater Blog ist, sind Plugins und externe Systeme damit verbunden, die der Auffassung einiger Experten zufolge praktisch alle aktuellen WordPress-Blogs in den Widerspruch zum DSGVO setzen könnten.

Der Witz an der Sache ist wohl, dass ich den Blog nur zum Publizieren meiner Gedanken verwende. Daten interessieren mich überhaupt nicht. Doch bereits die automatisch in WordPress-Blogs eingebauten anonymen Nutzungsstatistiken (etwa mit der Menge an Seitenaufrufen) widersprechen wohl der DSGVO.

Möglicherweise erstelle ich irgendwann eine neue Website ohne irgendwelche Statistiken, Kommentarfunktion, Links zu sozialen Medien und sonstigen Web-2.0-Inhalten, die bloß meine Texte und ein Impressum enthält.

Danksagung

Ich bedanke mich bei meinen treuen Lesern und Unterstützern für alles. Der Blog hat mir für meine persönliche und berufliche Entwicklung sehr geholfen. Er hat mir auch viel Leid und viel Ärger gebracht. Die satirischen, polemischen und philosophischen Texte waren für mich und für andere jedenfalls eine große Freude, denn ich konnte manchmal neue Denkanstöße geben und den Finger direkt in die Wunde legen.

Ich weiß, dass meine Gedanken einen großen Einfluss auf das Denken und die Entwicklung anderer Menschen hatten, weil sie mir das geschrieben oder auch persönlich mitgeteilt haben. Auf dem Zenit des Erfolgs des Feuerbringer-Magazins erkannten mich einige Leute sogar auf der Straße und luden mich zu Vorträgen oder zum Essen ein. „Du bist doch der Feuerbringer!“ Mehr kann ein Blogger im Grunde nicht mehr erreichen.

Ich bin allerdings nicht tot und wie gesagt: Nach meinem Studium beim Ayn Rand Institute sind neue Texte, Vorträge und Bücher von mir zu erwarten.

Sozialismus ist nicht cool

Durch Demozid (vorsätzliche Massentötungen bestimmter Menschengruppen) ermordete Menschen im 20. Jahrhundert in 1000. Führend: Sozialistische Staaten wie die Volksrepublik China mit 76,7 Millionen und die Sowjetunion mit 68,9 Millionen. Berechnungen laut dem Demozidforscher R.J. Rummel.

Deutschland 2018

An der Paul-Simmel-Grundschule in Berlin-Tempelhof wurde eine Zweitklässlerin durch muslimische Mitschüler über Jahre hinweg verbal angegriffen, „weil sie nicht an Allah glaubt“. Muslimische Mitschüler informierten sie, dass „Nichtgläubigen der Tod gehört“, so der Tagesspiegel. Später wurde sie gefragt, ob sie Jüdin sei, was sie bejahte. Daraufhin rief ein muslimischer Mitschüler mehrmals in bedrohlichem Tonfall: „Jude!“, so RP Online. In einer WhatsApp-Gruppe von Schülern dieser Grundschule soll ein Enthauptungsvideo der Terroristen des Islamischen Staats kursiert haben.

Woher kommt der Judenhass unter den muslimischen Schülern? Laut Tagesspiegel liegt die Tempelhofer Paul-Simmel-Grundschule „nicht weit entfernt von der Ibrahim-al-Khalil-Moschee, die vom Verfassungsschutz dem salafistischen Spektrum zugerechnet wird. Der Behörde sind 176 Salafisten bekannt, die das extremistische Gotteshaus häufig besuchen.“

Der Schulrektor fand laut Tagesspiegel deutliche Worte:

In einer Mail an die Eltern, die dem Tagesspiegel vorliegt, umschrieb der Rektor am Montag die beiden ersten Vorkommnisse, in denen es laut Verwaltung um die Nichtgläubigen ging, denen der Tod gehöre, mit den Worten, das Mädchen sei von ihren Mitschülern „angesprochen“ worden „zum Thema Glaube und Religion“.

Auch Astrid-Sabine Busse, die Vorsitzende des Interessensverbands Berliner Schulleitungen (IBF), machte laut Tagesspiegel klar, mit welchen Folgen Schüler rechnen müssen, die ihre Mitschüler derart bedrohen. „Bei uns an der Schule kann das bedeuten: Papier einsammeln, mit Blumen sich bei einer Lehrerin entschuldigen oder einen Entschuldigungsbrief schreiben.“

Auch die Politik tut alles, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden: So forderte der frühere Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir  „verpflichtende Elternabende“, schreibt RP Berlin.

Sogar die Behörden wurden eingeschaltet, so schreibt die Berliner Morgenpost: „Laut Senatsverwaltung für Bildung habe man mit den Eltern der mobbenden Kinder gesprochen und die Schulaufsicht und die Polizei einbezogen. Auch die Antidiskriminierungsbeauftragte sei seit Längerem involviert.“

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OHL: Der Feind meines Feindes

Ich bin von Punk Rock auf klassische Musik umgestiegen. Zusammen mit mehr Schlaf und besserem Essen trägt das zu weniger Stress bei. Schließlich ist das Berufsleben schon anstrengend genug und was soll ich mir da auch noch laute, aggressive Musik anhören?

Aber… nun ist das neue Album der gut 40 Jahre alten deutschen Punk-Band „OHL“ (Oberste Heeresleitung) erschienen, das ihre altehrwürdige Tradition des wüsten Schlachtengesangs für Freiheit und Demokratie fortführt. Das bisschen Stress muss sein. Weiterlesen

Besuch aus dem Totenreich

Ja, mich gibt es noch. Tatsächlich war ich hinter den Kulissen weiterhin für den Humanismus aktiv, da die Novo-Redaktion meine Kündigung halb ignoriert und mir ein paar weitere Aufträge geschickt hat. So kann man es natürlich auch machen. Eigentlich war ich ja fertig mit der Welt und der Menschheit. Jedenfalls dürfen meine Leser nun gespannt auf die nächste Novo-Ausgabe Nummer 124 warten, denn sie enthält einen riesigen Artikel über klassische Bildung, den ich aus dem philosophischen Magazin The Objective Standard übersetzt habe.

An dieser Stelle möchte ich nun den neuesten Stand meiner Gedanken zu verschiedenen Themen auf den Punkt bringen. Es geht unter anderem um Homoehe, „Herr der Ringe“, Identitätspolitik, Atheismus und mehr… Weiterlesen