Ode an Greta

Ich meinte ja, ich wollte keine Ode an Greta Thunberg schreiben, weil ich sie mag. Dann ist mir eingefallen, dass man auch Oden schreiben kann über Leute – die man mag. Für einen Satiriker keine naheliegende Idee. Ich habe also doch eine Ode an Greta geschrieben. Weiterlesen

Oh Luisa, was ignorierest Du mich?

Mein Herz zerbricht. Obwohl ich der deutschen Klimaprophetin Luisa Neubauer mein Liebeslied zukommen ließ, ignoriert sie mich weiterhin. Vielleicht ist sie nur zu scheu. Vielleicht überzeugt sie ein Lied noch nicht. Vielleicht trommelt sie schon auf einem Kochtopf und ich höre es nur nicht. Jedenfalls habe ich ihr sicherheitshalber noch ein Liebeslied geschrieben.

Ich wollte erst eine Ode an Greta schreiben, aber ich muss zugeben, dass ich das kleine Schwedengeschöpf wirklich ins Herz geschlossen habe, während ich Luisa, auch mal ohne Ironie gesagt, für den ungefähr unerträglichsten Menschen unserer schönen deutschen Nation halte. Greta ist nicht so heuchlerisch und sie hat diesen glühenden, kalten Fanatismus in den Augen – zuckersüß! Mit ihren schönen Zöpfchen. Ach!

Insofern also nur logisch, dass nun das Liebeslied 2 an Luisa geht.

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Klimagirl

Jemand hat mir erzählt, dass er die Ideen einer gewissen Klimaaktivistin zwar ablehne. Er finde sie jedoch als Frau sehr attraktiv. Ich vermute, das wird einigen so gehen. Also habe ich ein Liebeslied geschrieben, das sie ihrer Angebeteten schicken können. Weiterlesen

Das Nürnberger Christkind Benigna Munsi und das Schicksal der Indianer

Der AfD-Kreisverband München veröffentlichte auf Facebook einen Beitrag mit einem Foto des neuen Nürnberger Christkinds Benigna Munsi, begleitet von den Worten: „Nürnberg hat ein neues Christkind. Eines Tages wird es uns wie den Indianern gehen.“ Munsi hat einen indischen Vater und eine braune Hautfarbe. Offenbar wird das weiße, deutsche Volk in den Augen des AfD-Kreisverbands bald vertrieben bis ausgerottet wie einst die Indianer – und zwar durch nicht-weiße Christkinder.

Das ist immerhin eine Bedrohung, von der man bislang wenig mitbekommen hat. Und trifft es zu, steht uns eine unterhaltsame Endzeit-Schlacht bevor. Fliegende Christkinder bewerfen die rassenreinen Deutschen mit Lebkuchen, bis sie sozusagen vom multikulturellen Weihnachten erschlagen werden. Ich schrieb dazu: „Die Heiligen Drei Könige werden dieses Jahr von Weißen gespielt und nicht von Arabern oder Schwarzen – obwohl die Könige aus dem Morgenland kamen. Bald wird es uns wie den Indianern gehen.“ Tatsächlich lassen sich aus dem Indianer-Spruch eine ganze Reihe lustiger Meme basteln.

Dieser wahnsinnig dumme Facebook-Beitrag war Anlass einer gar nicht so dummen Debatte auf Facebook zwischen Akif Pirinçci und mir. Es ging um Kultur, Tradition, negative Diskriminierung und Intersektionalismus. Dadurch konnte ich meine eigenen Gedanken und Argumente zum Thema schärfen. Die möchte ich nun hier darlegen. Weiterlesen

Sollte man mit Nazis reden?

Man sollte generell mit den Menschen reden. Vor allem mit denen, die eine andere Weltanschauung haben. Im Dialog lernt man einerseits, seine Argumente zu schärfen und seine eigenen Überzeugungen zu hinterfragen, andererseits lernt man Verständnis für die Überzeugungen anderer.

Ich bin jemand, der schon mit allen möglichen Leuten online und offline geredet hat und auch jemand, der sehr genau weiß, wie es ist, ausgegrenzt zu werden. Wie es ist, wenn sich jemand weigert, mit einem zu reden. Und sogar, wie es ist, wenn fast niemand im eigenen sozialen Umfeld mit einem redet.

Die Einstellung der Kommunikation ist eine extreme Maßnahme. Nicht mit jemandem zu sprechen bedeutet, dass man dieser Person den sozialen Tod wünscht. Es ist eine Maßnahme, die gerechtfertigt und genau bedacht sein muss.

Ich bin mir allerdings mit Michael Blume, Landesbeauftragter gegen Antisemitismus von Baden-Württemberg, einig, dass es bestimmte Leute gibt, mit denen man tatsächlich nicht reden sollte. Weiterlesen

Feuerbringer rettet die Demokratie

Und zwar im Alleingang! Aber ihr dürft gerne mitmachen.

Ich hatte ein kleines Gespräch mit „Hartes Geld“ auf Twitter, der jüngst deutschlandweite Berühmtheit (oder Berüchtigtheit) erlangte. Der Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses Brandner (AfD) retweetete nämlich einen seiner Tweets mit Bezug zum Anschlag in Halle, der als antisemitisch empfunden wurde. Ich glaube zwar nicht, dass er antisemitisch gemeint war (Ergänzung: Der Tweet! Der Anschlag war natürlich antisemitisch motiviert!), allerdings habe ich trotzdem keine hohe Meinung von diesem oder den anderen Tweets von „Hartes Geld“. Wir kommen beide aus einer libertären Tradition und das war die Grundlage unserer Unterhaltung. Ich fragte mich, wie er vom Libertarismus dort landen konnte, wo er jetzt ist.

Zum ersten Mal ist außerdem das Unglaubliche geschehen: Ich konnte eine lange philosophische Debatte auf hohem Niveau mit jemandem auf Twitter führen. Obendrein ging es um Epistemologie, eines der schwierigsten Teilgebiete der Philosophie. Und niemand hat irgendwen „Hitler“ genannt.

Ferner habe ich mich mit der Uni Hamburg wegen des Umgangs mit Bernd Lucke angelegt, mit dem Bundesumweltministerium wegen dessen Aufforderung in Richtung Schweiz, die Atomkraftwerke stillzulegen und bei meinem Streit mit Ungleichheits-Feministen steht es ungefähr 90:1 gegen mich (habe ihn also gewonnen, da die Gegenseite nicht diskutiert, sondern nur auf Buttons klickt). Ich sollte noch mal darauf hinweisen, dass ich mit „Feministen“ keine Leute meine, die gleiche Rechte für Frauen fordern. Frauen sollen natürlich gleiche Rechte haben und die haben sie auch. Ein Problem habe ich vielmehr mit Privilegien, die moderne Feministen inzwischen fordern.

Ich war zudem mit Susanne Baumstark, einer Bloggerin und Leserin meines Blogs, bei der Debatte „Haltung zeigen oder selber denken?“ zwischen Matthias Politycki und Dr. Carsten Brosda. Die fand ich super und schreibe hier ein paar Zeilen dazu.

Es gibt übrigens eine weitere Möglichkeit, mich in freier Wildbahn anzutreffen. Und mir ganz persönlich alles über die Tamponsteuer zu erzählen. Oder wie sehr Lucke es verdient habe, von der Antifa und seinen Studenten angeschrien und geschubst zu werden. Weiterlesen