Die Deutsche Bahn ist ein achtjähriges Mädchen

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat nun die Intention hinter seiner Kritik an einer Werbung der Deutschen Bahn näher erläutert. Er argumentiert unter Bezug auf einflussreiche Texte von Intellektuellen, die sich kritisch mit der Identitätspolitik befassen. Die Deutsche Bahn reagierte darauf wie ein achtjähriges Mädchen. Weiterlesen

Wie die Debatte um Palmers Deutsche-Bahn-Post jeden schlecht aussehen lässt

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat mit einem provokanten Facebook-Beitrag eine „Debatte“ ausgelöst. Das ist ein infantiler Wettbewerb um das Statement, welches das Nazi-Regime beim Versuch, sich von einer Aussage zu distanzieren, am stärksten verharmlost.

Ich widerspreche Palmers Aussage aus verschiedenen Gründen ebenfalls. Leider sehen bei dieser Debatte fast alle Beteiligten, von einigen Witzbolden abgesehen, sehr schlecht aus. Darunter neben Boris Palmer auch die Deutsche Bahn.
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Wir sollten die globale Erwärmung ernstnehmen

Die in „Klimawandel“ umgetaufte globale Erwärmung ist eine ernsthafte Herausforderung. Doch statt sie ernstzunehmen, wird das Thema von den geistlosen Nichtsnutzen, die unsere Kultur dominieren, für das moralische Posieren missbraucht. Sie schließen sich den Parolen der Ökoideologen an, die den Klimawandel als Ausrede anführen, um uns in die Steinzeit zurückzubefördern. Weiterlesen

Liberale Kriegslieder

Im müden, postmodernen Deutschland ist es unvorstellbar geworden, dass irgendwer noch für seine Werte und Überzeugungen eintritt. Dafür bräuchte man schließlich Überzeugungen. Doch Mitte des 19. Jahrhunderts zogen die Vormärz-Revolutionäre für die Freiheit in die Schlacht. Sie wollten die Fürstenherrschaft stürzen und die Republik ins Leben rufen.

Damals erschallte liberaler Schlachtengesang – einige wenige Lieder dieser Art werden heute noch geschrieben. Hier sind freiheitliche Kriegslieder von damals – und von heute. Weiterlesen

Was ist Gott wirklich?

Ich habe in letzter Zeit viel über Gott und Wunder nachgedacht. Wie das so ist mit philosophischen Atheisten, tun wir das weit häufiger als der durchschnittliche Gläubige. Ich bin dabei zu einem für mich neuen, philosophisch und psychologisch fundierten Verständnis gelangt, was „Gott“, Heilige und Propheten im Leben der Gläubigen wirklich darstellen – und ich verstehe jetzt, wozu die Idee von Wundern dient.
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Wir reden nicht so

Es gibt da diese merkwürdige Szene in Roland Emmerichs „The Day After Tomorrow“, dem apokalyptischen Hollywood-Film über die globale Erwärmung im Schnelldurchlauf. Über diesen Aspekt ließe sich auch einiges sagen, aber die Szene, über die ich etwas zu sagen habe, hängt nicht mit dem Klimawandel zusammen. Vielmehr suchen einige Studenten anlässlich einer einbrechenden Eiszeit in einer Universitätsbibliothek Unterkunft (Drehort war die Rechtsfakultät der McGill Universität in Montreal) und beraten sich darüber, ob sie Bücher des deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche verbrennen sollen. Weiterlesen