Rotlichtviertel, Prostitution und Ethik

Rotlichtviertel und Prostitution werden von der breiten Bevölkerung eher amüsiert wahrgenommen. In der Regel nimmt man die Dienste dort als Durchschnittsbürger nicht in Anspruch, aber hat auch kein Problem damit. In Hamburg gilt das Rotlichtviertel St. Pauli als Amüsiermeile, wobei sich dort auch nicht-erotische Kneipen, Discos und Theater befinden.

Wie zu so vielem habe ich auch hierzu wieder eine ganz eigene Meinung.

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Es hat sich ausdesignt

Das Feuerbringer-Magazin hat ein neues Design erhalten. Es ist praktisch, minimalistisch und bescheiden.

Vorbei sind die Tage des größenwahnsinnigen Web-Kunstwerks mit griechischen Göttern und alten Gemälden über die ewig währende Zivilisation, verkörpert durch meinen kleinen Blog. Einst war das Feuerbringer-Magazin die letzte Bastion der Aufklärung, jetzt ist es die Blog gewordene Demut.

Bin ich älter und weiser geworden? Natürlich nicht.

Das neue Design ersetzt das alte lediglich, weil dieses nicht mehr mit Updates versorgt wird. Das neue hat zudem das Menü mit den wichtigen Blogseiten oben und bleibt in puncto Datenschutzoptionen automatisch auf dem neuesten Stand. Ansonsten hätte ich das alte Design gelassen.

Die Wertehierarchie

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Wir haben alle Dinge im Leben, die uns mehr bedeuten als andere. Für die meisten Menschen dürften sie selbst oder ihre Kinder das Wichtigste in ihrem Leben sein, für andere vielleicht ihr Beruf oder ihre baulichen Errungenschaften in Minecraft. Kurzum haben wir alle eine „Wertehierarchie“. Selbst jene, die keine Hierarchie von Menschen mögen, haben trotzdem noch eine Hierarchie von Werten, von materiellen und spirituellen Dingen, die ihnen wichtig sind.

Ayn Rand hat für ihre Philosophie „Objektivismus“ eine bestimmte Art von Wertehierarchie begründet. Hier erläutere ich sie, setze mich kritisch mit ihr auseinander, und skizziere eine Alternative.

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Wie passt das alles zusammen?

Diese Frage werden sich neuere Leser meines Blogs wahrscheinlich stellen. Wer im Feuerbringer-Magazin stöbert, stößt auf Polemiken gegen Feminismus, die aber aus einer pro-feministischen Position geschrieben sind, gegen Kommunismus und für eine Politik, die einigen Kommunisten gut gefällt, gegen Reaktionäre und doch für manche konservative Werte. Für Libertarismus — und für Kommunitarismus.

Was geht hier vor sich?

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Jetzt lese ich Bibelgeschichten vor

Kiel bei Nacht (Foto: Andreas Müller)
Heilige Geschichten mit Andreas Müller

In der Serie „Heilige Geschichten“ lese ich Texte aus heiligen Schriften vor und kommentiere sie.

Den Anfang macht die alttestamentarische Geschichte über die Opferung von Jiftachs Tochter. Diese ist auch als „Seila“ oder „Iphis“ bekannt. Eine faszinierende Ergänzung zu der Geschichte über Abraham und Isaak.

Kleine Korrektur: Der Name des Engels in der Geschichte über Abraham und Isaak wird im Bibeltext nicht genannt.

Die Geschichte zum Nachlesen: Einheitsübersetzung. Richter Buch 11, Verse 29-40.

Die von mir empfohlene Bibelausgabe: Stephen Prickett, Robert P Carroll: The Bible. Authorized King James Version. Oxford World’s Classic. Oxford University Press, 1998.

Neuer Vortrag über die „Humanistische Basis-Setzung“

In meinem neuen YouTube-Vortrag kritisiere ich Michael Schmidt-Salomons „Humanistische Basis-Setzung“. Das ist die Grundlage seiner Ethik und nichts anderes als ein willkürliches Dogma.

Es geht in diesem Zusammenhang auch um Axiome in der Philosophie, um Ayn Rands Ethik und generell um den Versuch, objektiv und universalistisch eine Ethik zu begründen.

Schreibt gerne als Kommentar unter das Video eure Meinung und ob ihr euch mehr YouTube-Vorträge von mir wünscht.

Transgender Revisited

Ein neuer Weg (Foto: Andreas Müller)

Die Struktur meiner bisherigen drei Beiträge zum Thema Transgender war unglücklich. Ich hatte sie in der Filterblase meiner Gedankenwelt geschrieben und den gesellschaftlichen Kontext kaum einbezogen. Das Thema diente als Illustration einiger meiner erkenntnistheoretischen Auffassungen, wozu sich ein gesellschaftspolitisches heißes Thema natürlich gar nicht eignet.

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Das kosmologische Kalam-Argument für Gottes Existenz

Hamburg Speicherstadt (Foto:Andreas Müller)

Die besten Argumente für Gottes Existenz sind meiner Ansicht nach einige der kosmologischen Argumente. Und ich finde, dass Atheisten nicht immer einen guten Eindruck gemacht haben bei ihren Versuchen, diese Argumente zu widerlegen. Ich finde sogar, der christliche Apologet und Philosoph William Lane Craig hat die Debatten mit Atheisten über seine Version des sogenannten Kalam-Arguments oftmals für sich entschieden. In der Regel, weil die notwendige philosophische Bildung auf der ungläubigen Seite nicht da war.

Atheisten sagen gerne, dass Gläubige Argumente und Belege für Gott nennen sollen, dass sie in der Beweispflicht stünden und man sie anderenfalls ignorieren könne. Wenn sie Argumente und Belege nennen, sollten wir sie also ernstnehmen. Das habe ich konsequenterweise getan und mich mit den wichtigsten zeitgenössischen christlichen Apologeten und ihren Argumenten befasst. Ich empfinde das Kalam-Argument von William Lane Craig als das einzig gute oder jedenfalls herausfordernde Argument, das mir begegnet ist.

Ich werde mich hier mit dem Kalam-Argument auseinandersetzen und generell mit der Frage, ob das Universum eine Ursache hat. Meine Leser werden sehen, dass das Thema viel schwieriger ist, als sie es bislang vielleicht vermuteten.

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