Rückkehr des Natürlichen

„Seit 1914 warte ich auf die Rückkehr des Natürlichen; darauf, dass Zeitungen die Nachrichten unter Berücksichtigung von Genauigkeit und Grammatik berichten; darauf, dass Schulen lehren und Schüler lernen; auf geistig gesunde und intelligente und sogar humorvolle Gesichter; darauf, dass amerikanische Dichter und Autoren ausgelassen und optimistisch schreiben… es ist alles mit der Wiener Musik und der Fröhlichkeit von San Francisco verschwunden. Aber ich sehe alles noch vor diesem Hintergrund und ich sehe nirgends noch etwas Witziges. Der Beatnik-Bart und der Minirock und die barbusige Bedienung, die SIND witzig, ich weiß, dass sie witzig sind, aber sie wirken auf mich nur erschöpfend, ich lache nicht.“

Rose Wilder Lane, amerikanische libertäre Denkerin und Freundin von Ayn Rand, 1886-1968

Genderitis

Gender-Ideologen machen den Fehler, dass sie „Mann“ und „Frau“ rein kulturell verstehen. Zunächst einmal unterscheiden sich Männer und Frauen jedoch biologisch. Kulturelle Studien sind legitim, müssen aber von biologischen Grundlagen ausgehen.

Ich habe meine Artikel über die Gender-Thematik überarbeitet, erweitert und auf den Punkt gebracht. Nun kann man den finalen Artikel bei der Richard Dawkins Foundation nachlesen:

Zum Artikel: http://de.richarddawkins.net/articles/und-geheiligt-werde-die-willkur

Und jetzt ohne die Lügen

25.3.2016: Information der Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Karin Kraus, zur Absage des Vortrags von Prof. Dr. Ulrich Kutschera beim Studium Generale:

Das Präsidium hat dem Organisator des Studiums Generale im Sommersemester 2016 empfohlen, den Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Kutschera zum Thema „Evolutionstheorien und der kreationistische Grundtypen-Glauben“ (geplant am 13.4.) abzusagen, weil zu befürchten ist, dass der Vortrag nicht der Intention der Genderforschung gerecht worden wäre, für gewisse Funktionäre profitable Ergebnisse der politischen Ränkespiele in einer für die Öffentlichkeit unverständlichen Form zu verschleiern. Insbesondere die Intention des Auftaktvortrags, in das Thema Evolution insgesamt einzuführen, schien dem Präsidium nicht erreichbar, da Herr Kutschera in jüngerer Zeit vor allem wegen seiner sehr polarisierenden Position zur Genderforschung wahrgenommen wird. Es war zu erwarten, dass sein Vortrag dazu führen würde, dass das zentrale Thema des Studiums Generale „Evolution“ von einem Mann behandelt worden wäre, der die politische Meinung des Präsidiums nicht teilt.

Grundsätzlich versteht sich die Philipps-Universität als ein Raum für freie Forschung und Lehre und für den offenen wissenschaftlichen Diskurs wie bereits die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe. Dieser Diskurs verlangt eine uneingeschränkte Zustimmung zur Regierungspolitik des Bundeslands Hessen. Die Universität ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Sie fördert Vielfalt unter Gleichen, sie tritt ein für die produktive Zusammenarbeit zwischen den Gender Studies und den ihnen untergeordneten Wissenschaftsdisziplinen wie der Biologie. Widersprüche und Kritik schaden der Wissenschaft und der Gleichschaltung der Disziplinen über die Fächergrenzen hinweg. Die Universität kann daher nicht akzeptieren, dass bestimmten wissenschaftlichen Disziplinen, wie beispielsweise den Gender Studies, generell die Kompetenz und Legitimität abgesprochen wird.

Kontakt

Prof Dr. Ich habe nur Befehle befolgt

Philipps-Universität Marburg

Unterfachbereich Biologie, Fachbereich Gender Studies

Tel: 666 8842

E-Mail

(Zur Quelle, Hintergrund)

Und geheiligt werde die Willkür

Hier geht es zum überarbeiteten Artikel: http://de.richarddawkins.net/articles/und-geheiligt-werde-die-willkur

Es gibt also auch Frauen mit XY-Chromosomen, wie man mir mitteilte. Da ich ja meinte, Männer hätten XY-Chromosomen und Frauen XX-Chromosomen – ich ungebildeter Naivling! Das Phänomen der XY-Frauen erklärt sich offenbar durch eine partielle oder komplette Testosteronblockade z.B bei Fehlen des TDF-Proteins, wie man mir nicht mitteilte. Mit anderen Worten ist das nicht normal. Eine biologische Fehlfunktion führt zu diesem seltenen Phänomen der XY-Frauen.

Es ist dennoch sinnvoll, „männlich“ und „weiblich“ biologisch zu definieren und voneinander abzugrenzen. Bereits Charles Darwin setzte sich in seinem „Ursprung der Arten“ mit dem Problem der zahlreichen Grenz-, Übergangs- und Ausnahmefälle in der Natur auseinander. Er schrieb, es sei manchmal schwierig, Arten eindeutig voneinander zu unterscheiden. Manche Forscher betrachteten eine Lebensform als andere Art, andere nur als andere Rasse. Und trotz der Grenz-, Übergangs- und Ausnahmefälle leugnen Biologen nicht, dass es Arten gibt.

Doch genau das ist die Tendenz unseres Zeitgeistes. An die Stelle der Unterscheidung – wozu klar definierte Begriffe dienen – tritt die Gleichmacherei. Letzten Endes sind dann aber nicht alle Menschen gleich, sondern alles ist gleich. Und somit ist alles nichts Bestimmtes. Somit ist alles nichts. Ich hätte aber lieber gerne etwas. Weiterlesen

Transgender transzendieren

„Weder die einfache Äußerung, man habe nun ein anderes Geschlecht, noch eine Operation kann Ihre Chromosomen ändern. Weder das eine noch das andere „macht“ eine Frau aus einem Mann, wie es einen auch nicht zu einem Drachen macht, wenn man sich die Nase und die Ohren abschneidet.

Geschlechtsumwandlung bleibt eine Lifestyle-Wahl für die Reichen. Wann immer Sie von einem Mann lesen, der sein Geschlecht verändern ließ oder von einer Frau, die erklärt, sie wäre nicht länger eine, weil sie das sagt, dann kommen die kaum je aus innerstädtischen Sozialwohnungen oder aus Drittwelt-Slums. Es geht stets um einen Promi-Chefkoch oder Komiker oder um ein paar wohlhabende Dummköpfe (…).“ Das schreibt Patrick West vom Novo-Partner Spiked: http://buff.ly/1qEZUQk

GWUP-Vorsitzender Armadeo Sarma schrieb mir dazu: „Der Mann hat keine Ahnung, siehe zum Beispiel: https://de.wikipedia.org/wiki/Hijra – sie sind in 4 Ländern als drittes Geschlecht anerkannt, siehe auch http://www.welt.de/politik/ausland/article126989897/In-Indien-gibt-es-jetzt-drei-Geschlechter.html “

Ich schätze mal, da wird sich die Realität – dass es nur zwei Geschlechter gibt – dem politischen Zeitgeist fügen müssen. Überhaupt schwappten mal wieder die politisch korrekten Emotionen über, als bei Facebook über dieses Thema diskutiert wurde… Weiterlesen