Besuch aus dem Totenreich

Ja, mich gibt es noch. Tatsächlich war ich hinter den Kulissen weiterhin für den Humanismus aktiv, da die Novo-Redaktion meine Kündigung halb ignoriert und mir ein paar weitere Aufträge geschickt hat. So kann man es natürlich auch machen. Eigentlich war ich ja fertig mit der Welt und der Menschheit. Jedenfalls dürfen meine Leser nun gespannt auf die nächste Novo-Ausgabe Nummer 124 warten, denn sie enthält einen riesigen Artikel über klassische Bildung, den ich aus dem philosophischen Magazin The Objective Standard übersetzt habe.

An dieser Stelle möchte ich nun den neuesten Stand meiner Gedanken zu verschiedenen Themen auf den Punkt bringen. Es geht unter anderem um Homoehe, „Herr der Ringe“, Identitätspolitik, Atheismus und mehr… Weiterlesen

Brennt Eure eigene Stadt ab

Stress, Streit und jetzt Leute, die meine Stadt Hamburg abbrennen. Das mag eine lahme Ausrede sein, warum wieder so viel Zeit seit meinem letzten Blogeintrag vergangen ist, aber immerhin ist es eine Ausrede. Allerdings gilt es als schlechter Stil, so zu tun, als wäre man von Verrückten umringt und hätte selbst keine Fehler. Darum räume ich erst einmal ein, dass ich auch meine Fehler habe.

Und nun mehr über: Verrückte, die meine Stadt abfackeln und Verrückte, die deren Taten relativieren.

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Was den Islamischen Staat für manche im Westen attraktiv macht

Die Terrororganisation Islamischer Staat zieht nicht nur eifrige Muslime an. Der IS motiviert auch Christen und andere zur Konversion zum Islam einerseits und zum Beitritt zum IS andererseits. Als Atheist habe ich mir das offizielle Magazin des Islamischen Staates näher angesehen, um herauszufinden, was manche Westler am IS so anziehend finden, dass sie ihr ganzes Leben dafür aufgeben. Die Antwort sollte uns alle im Westen beunruhigen.

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Was wollen Dschihadisten wirklich?

Anlässlich des Anschlags in Berlin erhielt meine neueste Übersetzung für die Richard Dawkins Foundation eine Aktualität, die ich ihr nicht gewünscht hätte. Was wollen Dschihadisten wirklich? Dieser Frage geht der US-amerikanische Religionskritiker Sam Harris in einem Podcast anhand des offiziellen Magazins des Islamischen Staates, Dabiq, auf den Grund. Ich habe zentrale Passagen aus dem Podcast und aus Dabiq übersetzt.

„Das ist die Welt, die diese Leute errichten wollen. Eine Fantasiewelt willkürlichen religiösen Bullshits, der dem Leben seinen ganzen Wert nimmt. Wo der Tod eines Kindes, das von seinen Eltern absichtlich jeder echten Chance beraubt wurde, ein Grund zum Feiern ist. Das ist unser Feind.“

Der Artikel besteht aus zwei Teilen, zunächst ist nun der erste erschienen. Es ist ein äußerst guter und wichtiger Artikel, dem ich vollumfänglich zustimme. Dank meiner Lektüre von Dabiq (man hat ja sonst nichts zu tun in der Vorweihnachtszeit) habe ich außerdem selbst noch etwas dazu zu sagen, wozu ich hoffentlich die Zeit finden werde.

Zum Artikel (Teil 1 von 2): Was wollen Dschihadisten wirklich?

Regressive Linke gegen den Atheismus

Regressive Linke stellen nun Atheisten als Teil einer weißen Patriarchenbewegung dar. Die atheistischen Publizisten Richard Dawkins, Sam Harris und Christopher Hitchens sind oder waren schließlich weiße Männer, so das „Argument“. Das ist zumindest originell. Und so irre, dass es witzig ist, auch ohne veralbert zu werden. Aber ich habe für die Richard Dawkins Foundation sicherheitshalber einen amüsanten Artikel von Godless Mom übersetzt, in dem sie die regressive Linke dafür kritisiert:

5 Gründe, warum sich die regressive Linke über den Atheismus irrt Weiterlesen