Roter Teppich für den Diktator: Wahnsinn der Woche 39/2018

Diesmal ist die Aussage meiner aufklärerischen Twitter-Wochenschau eine versöhnliche. Wir müssen uns auf unsere gemeinsamen Werte besinnen, wo wir uns auch auf dem politischen Spektrum verorten mögen.

Dazu zählt unsere gemeinsame Ablehnung der Diktatur und unser Eintreten für Freiheit und Demokratie. Die nützlichen Idioten, die dem Diktator Erdogan in Deutschland den roten Teppich ausgerollt und eine große Moschee für ihn gebaut haben… Oh, Moment!

Wir müssen uns auf unsere gemeinsamen Werte besinnen wie auf den Grundsatz der Unschuldsvermutung vor einem rechtskräftigen Urteil. Den lassen Linke nämlich für den US-amerikanischen Juristen Brett Kavanaugh nicht gelten. Ach, versöhnliche Wochenschau, versöhnlich, in Ordnung!

Gemeinsame Werte wie die Unabhängigkeit der Wissenschaft. Der linksgrüne Historikertag hat sie nämlich hinter sich gelassen und Parteitag gespielt…

Na gut. Dann wird es eben keine versöhnliche Wochenschau. Weiterlesen

Besuch aus dem Totenreich

Ja, mich gibt es noch. Tatsächlich war ich hinter den Kulissen weiterhin für den Humanismus aktiv, da die Novo-Redaktion meine Kündigung halb ignoriert und mir ein paar weitere Aufträge geschickt hat. So kann man es natürlich auch machen. Eigentlich war ich ja fertig mit der Welt und der Menschheit. Jedenfalls dürfen meine Leser nun gespannt auf die nächste Novo-Ausgabe Nummer 124 warten, denn sie enthält einen riesigen Artikel über klassische Bildung, den ich aus dem philosophischen Magazin The Objective Standard übersetzt habe.

An dieser Stelle möchte ich nun den neuesten Stand meiner Gedanken zu verschiedenen Themen auf den Punkt bringen. Es geht unter anderem um Homoehe, „Herr der Ringe“, Identitätspolitik, Atheismus und mehr… Weiterlesen

Was den Islamischen Staat für manche im Westen attraktiv macht

Die Terrororganisation Islamischer Staat zieht nicht nur eifrige Muslime an. Der IS motiviert auch Christen und andere zur Konversion zum Islam einerseits und zum Beitritt zum IS andererseits. Als Atheist habe ich mir das offizielle Magazin des Islamischen Staates näher angesehen, um herauszufinden, was manche Westler am IS so anziehend finden, dass sie ihr ganzes Leben dafür aufgeben. Die Antwort sollte uns alle im Westen beunruhigen.

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Was wollen Dschihadisten wirklich?

Anlässlich des Anschlags in Berlin erhielt meine neueste Übersetzung für die Richard Dawkins Foundation eine Aktualität, die ich ihr nicht gewünscht hätte. Was wollen Dschihadisten wirklich? Dieser Frage geht der US-amerikanische Religionskritiker Sam Harris in einem Podcast anhand des offiziellen Magazins des Islamischen Staates, Dabiq, auf den Grund. Ich habe zentrale Passagen aus dem Podcast und aus Dabiq übersetzt.

„Das ist die Welt, die diese Leute errichten wollen. Eine Fantasiewelt willkürlichen religiösen Bullshits, der dem Leben seinen ganzen Wert nimmt. Wo der Tod eines Kindes, das von seinen Eltern absichtlich jeder echten Chance beraubt wurde, ein Grund zum Feiern ist. Das ist unser Feind.“

Der Artikel besteht aus zwei Teilen, zunächst ist nun der erste erschienen. Es ist ein äußerst guter und wichtiger Artikel, dem ich vollumfänglich zustimme. Dank meiner Lektüre von Dabiq (man hat ja sonst nichts zu tun in der Vorweihnachtszeit) habe ich außerdem selbst noch etwas dazu zu sagen, wozu ich hoffentlich die Zeit finden werde.

Zum Artikel (Teil 1 von 2): Was wollen Dschihadisten wirklich?